Anwesenheitsnotiz
31. Mai 2009 11 Kommentare
Tja, wenn einer eine Reise tut, dann kann er nicht nur etwas erzählen, sondern manchmal auch angeben: Mein Haus, mein Auto, meine Jacht: schön ist es, auf der Welt zu sein. Zumindest für die einen. Für die anderen nicht so sehr oder gar nicht.





Wie sagte es letzte Woche eine Frau am Nebentisch in einer feinen Lokalität auf Mallorca so nett: „Ich kann gar nicht verstehen, was das Gerede von Armut in Deutschland soll. Die machen hier doch alle prima Urlaub. Denen geht es doch gut.“ Diese Frau hat vollkommen recht.
Und mit diesem Kommentar aus dem Volke der Besseren respektive Bessergestellten möchte ich passend zum nächsten Thema überleiten, nämlich dem zweiten Teil von „Misreading Nietzsche“. Hier soll es um eine kurze Stelle aus Rüdiger Safranskis Buch „Nietzsche. Biographie seines Denkens“ gehen: genauer gesagt um den Aspekt des Elitären und der sozialen Distinktion. Eine intensive Besprechung des Buches wird demnächst folgen. Ich greife in dem (hoffentlich morgen) nachfolgenden Essay lediglich einen kleinen, jedoch wie ich meine bedeutsamen Aspekt bei Nietzsche heraus.
PS: Und mit sozialistischem Gruß als sozialistischer Disclaimer: Um niemanden zu verängstigen oder Neiddebatte auszulösen: keines der abgebildeten Boote gehört mir. Lediglich an den Bildern habe ich wie immer die Rechte. Spitzfindig ließe sich nun fragen, ob denn eines der nichtabgebildeten Boote mir gehört.
PPS: Und als nachgelagerter Kommentar: wie sang es einst die beste Band der Welt, die Ärzte: “Ich wär gern Madonnas Dickdarm, denn dann wär ich immer satt.”
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